Der Kunstförderverein Schöningen e.V besteht seit 1991; er hat zur Zeit 100 Mitglieder und wird ehrenamtlich geführt und verwaltet. Die Stadt Schöningen stellt dem Verein die Ausstellungsräume kostenfrei zur Verfügung und trägt die Betriebskosten (Heizung, Strom, Wasser, Abwasser, Telefon). Sie unterstützt den Verein darüber hinaus im Rahmen ihrer haushaltsrechtlichen Möglichkeiten mit einem jährlichen Zuschuss zu den Projekten.

Der Verein ist Mitglied der Arbeitsgruppe Kunst der Braunschweiger Landschaft e.V. Er arbeitet mit den örtlichen Schulen zusammen und veranstaltet in unregelmäßigem Rhythmus. ein Projekt mit Schülern aller Schulformen. Zur Erweiterung seiner Möglichkeiten sucht der Verein die Zusammenarbeit mit anderen kulturell tätigen Vereinen des Ortes und der Umgebung.

Das erklärte Ziel des Vereins, die Förderung der Kunst, ist in doppeltem Sinn zu verstehen: Einmal gibt der Verein durch seine Tätigkeit Künstlern die Gelegenheit, ihre Arbeiten angemessen zu präsentieren, andererseits ermöglicht er dem Publikum in einem eher ländlichen Raum die Begegnung mit neueren künstlerischen Darstellungsformen. Der Verein ist daher bestrebt, bei der Auswahl der Bewerber für sein jeweiliges Jahresprogramm sowohl junge als auch ausgereifte Künstler zu berücksichtigen.

Im Normalfall führt der Verein jährlich 5 Kunstausstellungen in seinen Galerieräumen durch, unternimmt – möglichst in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinschaften – eine Tagesfahrt zu Kunstmuseen oder Veranstaltungen. Die Tätigkeiten des Vereins werden in der lokalen Presse ausführlich gewürdigt.

 Das vorgesehene Programm 



 21.01.-18.02.2018 Leopold Richter, Fotographik 

  • Geboren 1949 in Hannover - lebt und arbeitet in der Südheide Schwarmstedt

 Biographie 

1980 - 2010 Organisation von Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und internationalen Workshops

seit 2010 Selbststudium in der Photographie und digitalen Weiterverarbeitung

Leopold Richter interessiert sich zwar für das abgelichtete Bild als solches, aber vorrangig versucht er auszuloten, was sich hinter dem Motiv verbirgt. Das Erkunden vornehmlich der anderen Seite, der nicht offensichtlichen, der im Motiv „verschlüsselten“ Informationen. Diese macht er durch seine ganz eigene Herangehensweise sichtbar und dies ist der Weg und das Ziel seiner Arbeit. Er lässt sich ganz intuitiv durch Farbe, Struktur und Bildaufteilung leiten, erst danach kristallisiert sich heraus, wohin Ihn das Abgelichtete leitet.

 01.04.-22.04.2018 Elisabeth Sonneck, Installationen - Objekte 

  • geboren in Bünde/Westfalen 1962 - lebt und arbeitet in Berlin

 Biographie 

1981 Ausbildung im Buch- und Kunsthandel
1984 Studium an der FH für Kunst in Ottersberg
2008 Arbeitsstipendium Bildende Kunst des Berliner Senats
2014 workshop für cultural transit foundation Ekaterinburg, RU
2013 Lehrauftrag Farbe und Raum(konzeptuelle Malerei) Hochschule der Bildenden Künste, Saarbrücken
2015 Arbeitsstipendium des Landes Oberösterreich, Salzamt Linz, (A)
2017 Lehrauftrag Farbe/Licht/Raum, Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Halle

 Einzelausstellungen 

2017 einer unter vielen Gründen, superbien! Gwächshaus für zeitgenössische Kunst, Berlin
2017 Zwischen Boden/Farbe/Wand – Zwischen zwei Haaren, März Galerie Mannheim mit Barbara Hindahl
2016 Red Values, Kunst am Bau, Arbeitskammer Oberösterreich, Jägermayrhof, mit Brunnhofer Galerie, Linz (A)
2016 farbwert, Galerie Kim Behm, Frankfurt/M
2016 Passacaglia, Deutsche Werkstätten Hellerau, Dresden
2016 gespannt gelöst gelassen, mit Isabel Kerkermeier, Galerie am Klostersee, Lehnin
2016 background vocals, Kunstverein Viernheim/Gewölbekeller
2016 spectral flow/infinite nuances, Jiang Art Projeks, Hong Kong (HK)
2015 Fliegenfänger, widmertheodoridis, Eschlikon (CH)
2015 Rollbild8 semipermeable, Kunstturm Mücke
2015 mono poly – 3 Situationen in Farbe, Kunstmuseum Ahlen, Kat.
2015 retrospektive Basel, mit Thomas Kühnapfel, Brunnhofer Galerie, Linz (A)
2015 color cube – zwischen weiß und weiß, cube 4x4x4 März Galerie Mannheim
2015 trio, mit Thomas Vinson, Galerie Carla Reul, Bonn
2014 tritonus, Sandkasten München
2014 unfix, mit Ka Bomhardt, Galerie Paterre Berlin
2013 Galerie Hein Elferink, Staphorst (NL), mit Rainer Splitt
2013 In Farbe, Galerie Carla Reul, Bonn
2013 Verschränkungen – Farbe Licht Raum, mit Andreas Schmid, Galerie der Guardini Stiftung, Berlin, Kat.
2012 schwarz licht, Brunnhofer Galerie, Linz (A)
2012 Malerei auf Papier, Galerie artopol, Freiburg
2012 Verein für aktuelle Kunst Ruhrgebiet, Oberhausen, mit Peter Stohrer, Kat.
2012 -einander, Museum Gegenstandsfreier Kunst Otterndorf, Kat.
2012 kaum im Lot, cube 4x4x4, März Galerie Mannheim
2012 Zimmertemperatur, mit Juliane Laitsch, Kurt im Hirsch, Berlin
2011 Temperaturen in Schinkels Blau, permanent, Pomona-Tempel (Karl F. Schinkel), Belvedere, Potzdam
2011 Galerie Hein Elferink, Staphorst (NL), mit Ine Vermee
2010 Farbe zu Licht, mit Gm Viegener, Kunstbüro Berlin
2010 Architektur im Spiegel der Farbe, mit Hans Jörg Glattfelder, Galerie Artopol, Freiburg
2010 vorläufig grün, Richtung Mittag, Milchhof-Pavillon, Berlin
2010 fluidum, permanent, Contex Zentrale Weis, Brunnhofer Galerie (A)
2010 doppelter Bogen, mit Susanne Ruoff, Frauenmuseum Berlin
2009 Galerie Hein Elferink, Stabhorst (NL), mit Gracia Khouw
2009 Ansichtssache: Roter Platz, öffentlicher Raum, Linz (A) Kulturhauptstadt Europas 09, mit Brunnhofer Galerie
2009 Stimmlagen, von Uwe Jonas kuratierte Ausstellungsfolge, Galerie weisser elefant, Berlin
2009 glissando, Galerie Andrieu, Berlin, Kat.
2008 4/4 full house, Brunnhofer Galerie, Linz (A), Kat.
2008 Ortsgespräch, mit Jens Wollrab, Gehag-Forum, Berlin
2007 blind date /Klangfläche, öffentlicher Raum, ulica Bitwy pod Plowcami, Sopot (PL), Kat.
2007 Galerie Hein Elferink, Stabhordt (NL), mit Peter Bijwaard
2007 Flussbett, mildernde Umstände....permanent, Ausführng mit Peter de Kleine, Laumer Bautechnik, Massing
2006 Pendel, Zionskirche Berlin-Mitte
2006 über Bande, Refugien 9 im Milchhof, Berlin
2005 Ordnung und Chaos, System und Zufall, Schmidt Galerie, Berlin, Kat.
2005 Intervalle, 10 Töne für 14 Räume, permanent, Ausführung mit Peter de Kleine
2004 membrane, Galerie Ost/Pol, Berlin
2002 Zwischtöne, Galerieraum Franke von Oppen, Berlin
2001 Galerie im Rathaus, Burgdorf/ Hannover
1999 Lichtungen und Lagerungen, foyer rythmics, Hannover
1999 Farbe unter Farbe, licos art, Braunschweig

Charakteristisch für die in Berlin lebende Künstlerin Elisabeth Sonneck sind ausufernde, teils Boden und Wand vereinende Papierbahnen und plastische Wirbel, die sie selbst „Rollbilder“ nennt. In einer mehrteiligen, raumumfassenden Installation avancieren sie zu ganzen „Rollfeldern“, ursprünglich ein Begriff aus der Luftfahrt für Pisten und Rollbahnen eines Flughafens – zugleich Schauplatz einer monumentalen Infragestellung von Schwerkraft. Mit materialbedingter Spannkraft bzw. Schwerkraft und dem Eigenverhalten von Papier beschäftigt sich die Künstlerin, wenn sie ihre einseitig mit Ölfarbe bemalten Bahnen spiralförmig ineinander verschlungen, säulenartig aufeinanderschichtet, als Schlaufe von der Wand herabhängend oder einem Mobile ähnlich inszeniert.
(Ursula Ströbele)

 27.05.-17.06.2018 Maxime Guinard, Malerei, Illustration und Grafikdesign 

  • 1984 geboren in Helmstedt - lebt und arbeitet in Hamburg

 Biographie 

2006 – 2010 Fachschule für Illustration, Hamburg
2005 - 2006 Universität Köln, Studium Regionalwissenschaften Lateinamerika
2010 - 2011 Freier Mitarbeiter DIE ZEIT – Zeitungsverlag Gerd Bucerius & Co. KG
2012 - heute selbständiger Künstler, Illustrator und Grafikdesigner

 Ausstellungen 

2016 LüttLiv – Hamburg
Marchè artisanal à Saurat FR
2015 Gruppe 7 Gonsenheimer Rathaus, Gonsenheim
La Placette des Arts, Tarascon s/A FR
Marchè artisanal à Saurat FR
2014 La Placette des Arts, Tarascon s/A FR
Marchè artisanal à Saurat FR
Einsichten – Theater Lüneburg, Lüneburg
Wasserturm, Restaurant, Hamburg
2013 Marchè artisanal à Saurant FR
Einsichten, Lüneburg
Hingeschaut – Galerie im Kulturcenter Pfeiffer, Leonberg
2012 Caffè Cà Dòro, Lüneburg
Kulturtreff in der alten Musikschule, Lüneburg

Maxime Guinard wurde 1984 als Sohn einer Französin sowie eines Deutschen geboren und ist in Südamerika aufgewachsen. Aus diesen Gründen fühlt er sich seit jeher mit mehreren Kulturen verbunden. Heute lebt und arbeitet Maxime Guinard hauptsächlich in Hamburg. Oft zieht es ihn aber auch nach Saurat – ein Dorf in den Pyrenäen, aus dem ein Teil seiner Familie stammt und in dem er ebenfalls eine Heimat gefunden hat. Maxime Guinard schöpft aus einem breit gefächerten Repertoire und großem Ideenreichtum. In seine Arbeit fließen neben vielfältigen Interessen und Erkenntnissen auch seine verschiedenen kulturellen Perspektiven mit ein.

 09.09.-30.09.2018 Petra Ottkowski, Malerei und Skupturen 

  • 1967 geboren in Münster (Westfalen) - lebt und arbeitet in Leipzig

 Ausbildung 

1990 – 1995 Visuelle Kommunikation a der FH für Design in Münster
1995 - 1997 Studium der Buchkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
1997 – 2002 Studium der Malerei an der HGB Leipzig bei Prof. Arno Rink (Diplom)
2005 Ernennung zur Meisterschülerin / Prof. Rink

 Ausstellungen (Auswahl) 

2014 Die Reise des Skiagraphen, Kunstverein Erlangen
Stamps and Cubes, Intendanz des MDR, Leipzig
Lichtverläufe, Galerie Artae, Leipzig (mit Friedemann Grieshaber)
2013 Die Magie des Raumes – The Magic of Space, Museum Kulturzentrum Sinnsteden,
Rommerskirchen-Sinnsteden
Luminous, Kunstverein Celle
lichter Raum, Kunstverein Oerlinghausen
Haus des Piloten, Galerie Binz und Krämer, Köln
lightmares, Showroom Galerie ARTAe, Leipzig
2012 würfelglück, Galerie Binz und Krämer, Köln
Divede light if you dare, Galerie Bernau, Bernau
Kugelbau und Farbkuben, Kunstverein Hockenheim
Voids and Colour, Kunstverein Ribnitz-Damgarten
Raumforscher, Kunstverein Rhein-Sieg
Petra Ottkowski, BBVL, Leipzig
2011 roommates, Kunstverein Emmerich (mit M. Kreim)
Raum durch Licht und Form, Kunstverein Eschweiler
Petra Ottkowski, Kunstverein Osterholzv 2010 inside light , Kunstverein Wesseling
großes Kino, Galerie Rothamel, Frankfurt a. Main (mit Alfonso Sicilia Sobrino)
Fundus, Kunstverein Zella-Mehlis (mit Martin Kreim)
Candela, Galerie ARTAe Leipzig
2009 zwischen Räume, Kunstverein Gauting/München (mit Martin Kreim)
inside light, Galerie Binz&Krämer, Köln
2008 Schattenboxen, Galerie Hartwich, Sellin (Rügen)
Kunstverein Hohenaschau (mit Yvette Kissling)
Schattenmuster, Galerie am Ratswall, Bitterfeld
2006 under Construktion, Galleria Fabjbasaglia, Rimini
under Construktion, Galerie Binz&Krämer, Köln
2005 Galerie Blüthner, Leipzig
2003 DMT-Gesellschaft für Geotechnik und Umweltschutz, Leipzig

Die malerische Finesse von Petra Ottkowski spielt mit den Grenzen unserer Wahrnehmung, die durch unser Beharren darauf, was zu sehen ist, sehen wir, festgelegt sind. Uns ist oft nicht klar, dass wir hinsichtlich der Kunstbetrachtung einer Fehlinterpretation unseres Sehvermögens aufsitzen. Sehen wir tatsächlich nur das, was wir sehen können. In Petra Ottokoskis Arbeiten spielen Farbe und Raum, jedoch vor allem Licht und Schatten eine große Rolle.

 11.11.-02.12.2018 Horst Dieter Wiesenthal, Malerei 

  • 1956 geboren in Leiferde/Gifhorn - lebt und arbeitet in Berlin

 Ausbildung 

1976 Maluntericht bei Heinrich Breilmann
1978 Studium Freie Kunst HBK Braunschweig
1984 Meisterschüler bei Prof. Dörfler

 Ausstellungen 

1982 Galerie Recklinghausen,Hannover
1982 Theater der Stadt Wolfsburg
1983 Unilimited Galerie, Victoria, Canada
1984 Leopold-Hoesch-Museum, Celle
1985 Bomann Museum, Celle
1987 Galerie am Waldfussweg, Zürich
1987 Kunstverein Gifhorn, Gifhorn
1988 Kunstkabinett Baden-Baden
1989 Galerie Nalepa, Berlin
1990 Atelier Galerie Vancouver, Canada
1991 Sommer Accrochage Galerie Nalepa, Berlin
1991 Galerie Nasswäsche, Salzgitter
1994 Galerie Schoen&Nalepa, Berlin
1996 Galerie Schoen&Nalepa, Berlin
1996 Galerie Waskowiak, Berlin
1997 Landesmuseum Braunschweig
2000 Galerie Linienforum, Berlin
2004 Gruppenausstellung Galerie Inventro, Hannover
2005 Galerie Inventro, Hannover
2005 300 Jahre für Charlottenburger Schloss, Galerie Carlos Hulsch, Berlin
2006 Galerie Inventro, Hannover
2009 Kunstverein Salzgitter-Lebenstedt e. V.
2010 Absolutplus Galerie Ausstellung , Berlin
2014 Galerie Grass Gruppenausstellung, Bilefeld

Die Glorifizierung des Banalen ist Teil eines gedanklichen Aspekts der Malerei von Horst Dieter Wiesenthal, sowie die Frage nach des uns umgebenden Raumes und der Beobachtung, dass die Realität immer wieder neue Realitäten in sich selbst entstehen lässt, wo Informationen sich in neuen Verhältnissen unter nie bekannten Bedingungen begegnen und neue Realitäten bilden, z. B. Spiegelungen und deren Verhältnisse. Diese Gemengelage ist es, die Schnittstellen zwischen Chaos und Kultur die Figur und ihrer Erscheinung im Raum sind Teil seiner Experimente mit Gegenständlichkeit und Abstraktion.